Sprit sparen mit den richtigen Reifen

Nicht nur die Fahrweise und die Nutzung des Autos oder das Automodell selbst haben Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch, auch die Reifenqualität und ihre Abnutzung spielen eine erhebliche Rolle dabei. Reifendruck und Profiltiefe sollten deshalb regelmäßig geprüft werden. Beim Neukauf sollte man u.a. auf die angegebene Kraftstoffeffizienz der Pneus achten.

Abgenutzte Reifen führen zu mehr Spritverbrauch

Bild: © istock.com/naphtalina
Bild: © istock.com/naphtalina

Reifen gehören zu den Verschleißteilen am Auto, die regelmäßig überprüft und erneuert werden müssen. Wie schnell sich das Gummi abnutzt, hängt vom Fahrstil, den Straßenverhältnissen und dem Nutzungsgrad des Autos ab. Abgeriebene Reifen haben nicht nur weniger Rollwiderstand und erhöhen das Risiko auf Unfälle und Pannen, sie steigern merklich den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs. Zudem wird auch dem Motor mehr Leistung abverlangt, wodurch er schneller verschleißt.

Luftdruck und Profiltiefe regelmäßig kontrollieren

Deshalb sollten Autofahrer den Luftdruck und die Profiltiefe regelmäßig überprüfen. Auch bei Firmenwagen obliegt den Fahrern diese Kontrolle ihres Leihfahrzeugs ebenso wie die Überprüfung des Ölstands. Der Reifendruck sollte alle 14 Tage an einer Tankstelle mit einem professionellen Druckmessgerät überprüft und angepasst werden. Ein zu geringer Luftdruck führt zu einer noch schnelleren Abnutzung des Profils und einem höheren Spritverbrauch. Das Reifenprofil sollte man sich ebenfalls einmal im Monat anschauen und die Profiltiefe messen. In Österreich gilt eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Allerdings gelten Sommerreifen schon bei 3 mm, Winterreifen schon bei 4 mm als abgenutzt. Sind diese Profiltiefen erreicht, sollte man die Reifen durch neue ersetzen.

Das EU-Reifenlabel bei Neukauf

Die Label der EU sollen die Verbraucher schnell und kompakt über den Energieverbrauch und andere Eigenschaften eines Produktes informieren. Ähnlich wie das Energie-Label für Waschmaschinen gibt es nun auch ein EU-Reifenlabel. Dieses informiert über Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und Rollgeräusch des jeweiligen Reifens und teilt ihn in einer Skala von A-G ein. Auf dieses Label sollte man beim Kauf durchaus achten, allerdings nicht zu sehr. Denn sicherheitsrelevante Eigenschaften bleiben beim Label unbeachtet und selbst ein Markenreifen erreicht kaum eine Einstufung in A oder B.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.